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Arche-Tiere


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Das Krainer Steinschaf

Schaf ist nicht gleich Schaf. Das merkt man, wenn man sich mit dieser Art von Nutztieren auseinander setzt. Es gibt reine Wollschafe, Schafe die besser zur Milcherzeugung geeignet sind und wiederum Rassen, die einen guten Fleischansatz garantieren. Das Krainer Steinschaf ist ein sogenanntes Zweinutzungsschaf. Es gibt Milch und auch die Fleischleistung ist zufriedenstellend wobei die Fleischqualität hervorragend ist. Aber genau deshalb ist es vom Aussterben bedroht wie manch andere Nutztierart, die nicht nur auf einem Gebiet Spitzenleistungen bringen sondern auf mehreren Gebieten vom Ertrag nur durchschnittlich sind. Die hervorragende Qualität in den einzelnen Bereichen spielt hierbei keine Rolle!

Das aus Slowenien stammende Steinschaf stellt noch den ursprünglichen Typ des Zaupelschafes dar. Anders als bei Wollschafen haben sie eine Mischwolle, die den feingliedrigen Körper bedeckt. Die charakteristische Gesichtsmaske kann bei den Böcken von einem wunderschön gedrehten Horn gekrönt sein. Bei den weiblichen Tieren sind die Hörner nicht so stark ausgeprägt. Oft wird oder wurde nur mit hornlosen Schafen gezüchtet, so dass in einigen Herden keine oder nur vereinzelt Schafe mit Hörnern anzutreffen sind. Die Wolle ist reinweiß, schwarz, weis/schwarz gefleckt oder gefleckt mit einem Braunanteil. Obwohl es Krainer Steinschaf heißt, war es im gesamten Alpenraum verbreitet. Vor allem in Österreich, Bayern und der Schweiz wurden um 1900 Bergamaskerschafen eingekreuzt. Aus diesem Grund sind nur ganz wenige Blutlinien in der Zucht zu finden, was diese nicht gerade erleichtert. Es ist robust und ist a-Saisonal, d.h. es ist nicht nur zu einer bestimmten Jahreszeit brunftig, sondern kann das ganze Jahr hindurch gedeckt werden und ablammen.